Osteopathie

Osteopathie
Leben ist Bewegung: beweglicher werden, heißt lebendiger werden, geistig und körperlich.

Die Osteopathie ist eine Therapieform, die den Körper in seiner funktionellen Einheit betrachtet. Von dem Wissen ausgehend, dass in unserem Organismus viele Lebensfunktionen miteinander verbunden und ständig in Bewegung sind, arbeitet die Osteopathie daran, Bewegungsverluste sanft zu lösen. So gibt die Osteopathie dem Körper die Möglichkeit, durch ungehinderten Bewegungsfluß wieder normal zu funktionieren. Gesundheit bedeutet, dass alle Funktionen und Steuerungen ungestört sind und der Körper die einströmenden Reize (Belastungen im Alltag) selbst regulieren kann.

Die Therapeutin untersucht mit ihren geschulten Händen die Gesamtfunktion des Körpers um die ursächliche Störung für Beschwerden zu finden. Der Osteopathie liegt das Prinzip der Wechselwirkung von Struktur und Funktion zugrunde: wenn die Struktur eines Elementes in unserem Körper verändert ist, beeinflusst sie dessen Funktion – und umgekehrt. Die Osteopathin verhilft durch manuelle Einwirkung dem Körper wieder zu seiner natürlichen Funktion, erhebt also nicht den Anspruch zu heilen, sondern überlässt dies wirkungsvoll den Selbstheilungskräften des Körpers.

In der Osteopathie werden drei unterschiedliche Systeme angewendet: die strukturelle oder parietale Osteopathie wirkt auf das Muskel-Gelenk-System, die viszerale Osteopathie dient zur Behandlung von inneren Organen mit Einfluß auf Bindegewebe und Blutgefäßen, während die cranio-sakrale Osteopathie sanfte Behandlungstechniken für das zentrale Steuerungssystems des Körpers, von den Schädelknochen über die Wirbelsäule bis zum Becken bietet.